Wir vergessen sie nicht......
Wir vergessen sie nicht......

MARTHA – in letzter Minute gerettet...

 

Eingestellt am 06. März 2019

 

Martha hatte wirklich einen Schutzengel – eine liebe Frau, die aufmerksam war...

Die Hündin lebte seit 8 Jahren bei einer älteren Dame in einem Vorort der Stadt Chmelnitzky.  Diese Frau hatte Martha als Welpe auf der Straße in Russland gefunden, als sie dort Verwandte besuchte. Sie nahm Martha damals mit und so lebte die Hündin mit ihrem Frauchen und 9 Katzen in sehr bescheidenen Verhältnissen, aber zufrieden.

Eine aufmerksame Frau, die täglich auf dem Weg zu ihrer Arbeit an diesem Haus vorbei ging, bemerkte, dass sich wochenlang nichts mehr tat, keine Katzen liefen im Vorgarten herum, die alte Dame mit ihre Hündin war auch nicht mehr zu sehen.

So wurde die Polizei gerufen, die nach lautem Klopfen an der Tür keine Reaktion von der alten Dame hörte, nur schreckliches Miauen und Winseln vernahm. Man brach die Tür auf und fand die alte Frau schwer krank und dem Tode nahe vor. Wie verdreckt die Wohnung war, kann man sich vorstellen, es war zudem kalt, keiner weiß, wie Mensch und Tiere dort überleben konnten.

Die Oma kam ins Krankenhaus, die Verwandten wurden gerufen, sie reisten sogleich an und beschlossen, dass alle Tiere zum Einschläfern in die Städtische Tierklinik gebracht werden sollten.

Eine Nachbarin nahm sich jedoch der halb verhungerten Katzen an, diese waren in Sicherheit. Aber bei Martha kannte man kein Erbarmen. Sie sollte eingeschläfert werden.

Das vollkommen entkräftete Häufchen Hund ging der Frau, die die Polizei verständigte, aber nicht aus dem Kopf. Am nächsten Tag machte sie sich auf den Weg und fand Martha nicht mehr auf dem Hof vor, sogleich fuhr sie in die Stadt zu dieser Klinik. Dort waren die Verwandten mit der Hündin gerade angekommen und wollten sie dort ihrem Schicksal überlassen. Jedoch fragte die Frau, ob sie die Hündin haben könnte. Sie bettelte solange, bis man ihr den Strick in die Hand gab.

Schnell machte sich die Frau mit Martha auf den Weg in die Tierklinik von Andrei und Elena.

 

Hier bat sie um Hilfe, sie habe von unserem kleinen Obdach gehört und wollte den Hund bei uns lassen.

 

Elena erklärte ihr jedoch, dass das nicht ginge, die Hündin litt an einer starken Floh-Dermatitis und war vollkommen unterernährt, wog gerade einmal 16 kg bei einer Größe von 57 cm und sie war sehr geschwächt, sie müsse mehrere Wochen vernünftig gepflegt werden, dann könne sie im kleinen Obdach aufgenommen werden.

Die Frau erklärte sich bereit, Martha zu pflegen.

 

Sie bekam ausreichend Futter mit und entsprechende Medikamente. Elena behandelte sie dann regelmäßig.

Martha konnte nun in unser kleines Obdach einziehen, dort ist sie schon der Liebling von allen geworden.

Die Hündin ist sehr lieb und verschmust, ruhig, bescheiden und ausgeglichen.

 

Für Martha wünschen wir uns ein ebenerdiges Zuhause mit lieben Menschen, wo sie glücklich und zufrieden leben könnte. Gerne warten wir auf Ihre Anfragen, bitte kontaktieren Sie Marlis Kugland unter sterm.c@gmx.de. Für alle Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Außerdem bitten wir herzlich um Unterstützung für Marthas laufende Futterkosten und für die medizinische Versorgung. Vielen Dank.

 

 




17. April 2019 - Martha geht es besser...

Wir hören Gutes von Martha, körperlich geht es ihr von Tag zu Tag besser.


Jedoch bemerken wir auch, dass ihr der Alltag in dem kleinen Tierheim mit seinen zum Teil sehr quirligen Bewohnern doch zu schaffen macht.


Deshalb suchen wir für Martha ein ruhiges Zuhause, in dem sie sich auch zurückziehen kann, wann immer sie es möchte.
Wir helfen Martha bei der Suche sehr gerne, bitte tun Sie es auch.

Vielen Dank!


18. März 2019 - Marthas Fell wächst nach...

Dank der guten Versorgung von unserem Team in der Ukraine sehen wir Fortschritte bei Martha.
Ihr Fell wächst langsam nach, sie frisst mit gutem Appetit und ihre liebevolle Art zeigt Martha den Helfern und ihren Kumpels jeden Tag aufs Neue.
Vielen Dank für die Unterstützung, die liebe Spender uns für Martha geschickt haben. Wir werden weiter berichten.

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