Wir vergessen sie nicht......
Wir vergessen sie nicht......

22. Januar 2018 – Reisebericht Januar 2018 - Teil 3

 

Natascha besuchte Oma Toma und die süße Winnie, die bald nach Deutschland reisen wird. Beiden geht es gut und Oma Toma bedankte sich bei Natascha für die schönen Sachen, die sie von unseren Spendern erhalten hatte.

 

Weiter ging es zum Tierheim, dort wurde gerade wieder Futter angeliefert. Unser Tierärztin Elena kam auch und schaute sich unsere Neuzugänge Chernushka und Fasa nochmals an. Fell- und Nagelpflege waren hier nötig:-)

 

 

Unsere Rasselbande ist schon ein lustiger Haufen, es macht viel Freude, die Hunde so glücklich zu sehen. Sie haben alle ihre traurige Geschichte mitgebracht und hier in unserem kleinen Tierheim fingen unsere Lieblinge wieder an zu „lachen“:-) Es ist schön zu sehen, wie sich jeder mit der Zeit immer mehr öffnet. Noch vielen Fellnasen da draussen möchten wir helfen!

 

 

Unserer Walja und Lena versprachen wir, dass im Frühjahr eine Wasserleitung zum kleinen Tierheim gelegt wird. Das Wasserschleppen soll dann der Vergangenheit angehören. Mit dem Verwalter klärte Natascha schon dieses Projekt. Er sagte sofort zu, uns dabei zu unterstützen.

 

 

Unser Paschka hält vor dem kleinen Tierheim weiterhin die Wacht, aber abends bezieht er nun seine Kuschelhöhle in der Zwingeranlage. Das hat er nun deutlich gezeigt, dass er das so möchte, also wird ihm dieser Wunsch nicht verwehrt. Paschka ist happy:-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch bei Galina wurde Natascha von Lucy, Gerda und Shusha lieb begrüßt. Die drei hübschen und fröhlichen Hundemädels warten doch noch immer auf ein Zuhause. Galina freute sich über die Spenden, die wir übergaben, auch die Heizungskosten sind für diesen Winter gesichert. Nach einem kleinen Plausch über die letzten Neuigkeiten aus Chmelnitzky musste Natascha auch schon weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Besuch bei der kleine Alya stand nun auf dem Programm. Frau Alla freute sich sehr, dass Natascha sie besuchte. Die kleine Alya ist ein fröhliches Hundemädchen, auf den Fotos sah sie immer etwas zurückhaltend aus, aber schnell war zu erkennen, dass Alya sehr gerne mit ihren Kumpels spielt und Freude hat. 

Unsere Pflegestelle ist super. Alya wird sehr gut versorgt! Wir dankten Frau Alla und versprachen ihr, dass Alya ein schönes Zuhause in Deutschland bekommen wird.

 

Gegen Abend fuhren Natascha und Valeriy noch zu einem Alten- und Behinderten-Pflegeheim in einem kleinen Dorf etwas weiter ausserhalb von Chmelnitzky.

 

 

Frau Sina begrüßte die beiden und sie konnte es noch nicht so recht begreifen, dass sie für ihre Bewohner Spenden aus Deutschland erhielten.

Eine liebe Unterstützerin schickte per Spedition viele Kartons mit Spenden direkt nach Chmelnitzky an eine von uns bestimmte Adresse. Natascha übergab die prall gefüllten Kartons und wie man sieht, wurden vom Mischa und Julia , zwei Heimbewohner, gleich die Sachen ausprobiert.

 

Die Freude war groß, Frau Sina wollte am anderen Tag die Bewohner damit überraschen, jetzt war es schon zu spät dafür. Auch eine kleine Gehhilfe, die unsere Maike noch organisierte, konnten wir übergeben.

Mit einem großen Dankeschön und herzlichen Grüßen an unsere Spender wurden Natascha und Valeriy verabschiedet. Natascha versprach, dass wir wiederkommen werden.

 

Die Reise nähert sich dem Ende, vieles wird uns Natascha erzählen können, wenn sie wieder daheim ist. Darauf sind wir alle gespannt.

 

Danke an Natascha und Valeriy! Kommt gut heim!

 

 

14. Januar 2018 – Reisebericht Januar 2018 – Teil 2

 

Paschka ist wieder fit, er schaut zwar noch grimmig, aber das wird wohl sein, weil Natascha dort ist, sie gehört ja nicht zu seinem „Stamm-Personal“:-)

 

 

 

 

 

Die Hunde haben Spaß, spielen so gerne! Zum Beispiel Brenda, sie bringt jedesmal das Bällchen oder Stöckchen, wenn man es wirft, holt es sofort und legt es dann ganz vorsichtig in die Hand zurück. Brenda müsste dringend in eine Familie mit lieben Kindern! 

 

 

 

Auch Landa konnte Natascha von weitem fotografieren, sie ist sehr scheu, aber ihr geht es gut. Walja versorgt sie und Landa fühlt sich bei ihren Kumpels wohl. Wir sorgen weiter für sie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fasa und Chernushka – endlich war es soweit, nach entsprechenden vorherigen Versorgungen konnten wir diese beiden sehr lieben und zutraulichen Hündinnen in unser Tierheim holen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oma Lily schaute genau zu und begleitete die beiden. Sie sprach uns vor einiger Zeit an, ob wir den beiden Hündinnen helfen könnten. Sie lebten bis dato in der Nähe einer Schule, die Schuldirektorin wollte sie nicht dulden und drohte massiv, die beiden zu vergiften.

 

 

 

Nun sind sie bei uns. Die Ohrmarken wurden entfernt, darunter sah es böse aus, aber wir haben sehr gute Salben und Medikamente von unseren Spendern bekommen, es wird alles mit der Zeit heilen. 

 

 

Die beiden haben aber nach der Ohrmarken-Prozedur schnell begriffen, dass sie dort im kleinen Tierheim sicher sind. 

 

 

 

 

 

Das gute Futter wurde sogleich verputzt, ein kräftiger Schluck vom sauberen Wasser genommen und die kleine Hütte wurde neugierig inspiziert. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase bekommen sie ihren eigenen Zwinger, mal sehen, wer sich dann von den anderen Bewohnern noch dazu kuscheln wird:-)

Jetzt wird alles gut, wir werden Fasa und Chernushka bald auf unserer HP vorstellen und wollen hoffen, dass sie bald ein liebes Zuhause finden.

 

 

 

 

 

Ende Teil 2 :-)

 

12. Januar 2018 – Reisebericht Januar 2018 – Teil 1

 

Natascha und Valeriy sind zur Zeit in der Ukraine in Chmelnitzky. Dort feiern sie mit ihren Lieben das ukrainische Weihnachtsfest. Von hier aus wünschen wir ihnen, unseren Freunden und Helfern gesegnete Feiertage!

Natürlich sind die beiden auch für unsere Tiere unterwegs, viele Spenden wurden mitgenommen, für unsere Volontäre  wurden ebenfalls hilfreiche Sachen transportiert.

 

Valeriy besorgte gleich am ersten Tag Stroh für die Garage, in der die Strassenhunde von Swetlana sich wieder aufhalten dürfen. Eine zeitlang hieß es ja, die Garage sei vermietet worden und die Hunde dürfen da nicht mehr rein, das hat sich aber Gott sei Dank zerschlagen. 

Sara, Dana und Reschulia, die übrigens die Mama von unserer Kukla ist, liessen sich von Natascha mit Leckerlies verwöhnen. Natascha sagte, dass alle drei Hündinnen das erste Mal aus ihrer Hand das Futter angenommen haben. Darauf ist Natascha sehr stolz!

Swetlana bekam eine schöne warme Jacke und noch andere nette Sachen. Sie hat sich sehr gefreut, dass wir sie nicht vergessen haben. Sie freut sich auch sehr über die regelmäßigen Futterlieferungen für ihre Strassenhunde. Wir können sehen, dass die Rasselbande gut genährt ist. Nach und nach kamen auch die anderen Hunde auf den Hof von Swetlana gelaufen, alle Tiere sahen gut aus. 

 

In unserem kleinen Tierheim warteten schon Walja, Lena und Sascha. Natascha war überrascht, dass sich doch so viel dort getan hat. Alles war sauber und ordentlich, die drei leisten dort einen tollen Job! 

Die ersten Spenden wurden ausgepackt. Sascha hat sofort einen der kleinen Rollcontainer mit Futter gefüllt und war sofort begeistert davon! Und die Hunde bekamen schon die ersten Leckerlies, die sie mit Genuss verzehrten.

Natascha freute sich, die Tiere so gut versorgt zu sehen! Ein herzliches Danke an Walja, Lena und Sascha!!!

 

Ende Teil 1:-)

 

Reisebericht – Besuch in Chmelnitzky vom 26. - 29. Oktober 2016

 

Am 25. Oktober 2016 ging es wieder los. Ich freute mich sehr auf die Reise, sollte ich wieder unsere tollen Hunde sehen und die lieben Helfer begrüßen dürfen.

Im Gepäck hatte ich 2.400 Euro Spendengelder, die ich übergeben konnte.

 

Am Vormittag des 26.10.16 kam ich in Chmelitzky an, wo Natascha mich vom Busbahnhof abholte. 27 Stunden Fahrt lagen hinter mir. Mein Koffer war voll mit medizinischen Spenden, Geschirren und Halsbändern für die Hunde und diversen Präsenten von unseren lieben Spendern, die ich für unsere Helfer vor Ort mitnahm. Es ging dann ins Hotel, umziehen, eine Kleinigkeit essen und dann direkt weiter zum Vermieter unseres Zwingers, der mit Natascha und mir den Mietvertrag für das nächste Jahr besprechen und abschließen wollte. 

Es regnete sehr, wir standen lange in der Stadt im Stau, zumal es hier keine Gullis gibt, die das Regenwasser abfließen lassen. So standen die Strassen unter Wasser, es war ein mühsames Vorwärtskommen.

Nach dem sehr guten Gespräch für die weitere Anmietung unseres kleinen Zwingers klärten wir mit dem Vermieter noch einige Dinge und verabschiedeten uns.

Walja und Lena waren schon bei den Hunden im Zwinger und warteten auf uns. Es wurde schon dunkel, wir ließen die Hunde in ihren Boxen, alle waren sehr aufgeregt, dass da nun ein „neuer Mensch“ neugierig auf sie schaute. Aber alle Hunde waren auch sehr neugierig und offen, liessen sich streicheln, freuten sich über jede Schmuseeinheit und auch die kleine Cherie, die sich im April nicht zeigen wollte, war ganz wild hinter ihren Streicheleinheiten her:-) Das freute mich sehr, unsere Hunde in einem top gepflegten Zwinger so fröhlich und fidel zu sehen – ja, es sind tolle Hunde und liebe Frauen, die sich hier bestens um die Tiere kümmern.

Am ersten Abend fand ein gemeinsames Abendessen mit unseren Ärzten Andrei und Nikolai statt. Die Helferin Theresa lernte ich nun auch kennen. Sie assistiert und hilft in der Tierklinik Ajbolit und ist für unser Ärzteteam eine großartige und zuverlässige Hilfe. Elena war leider nicht zugegen, sie hatte ausserhalb mehrere Tage Termine, jedoch ließ sie mich ausdrücklich herzlich grüßen.

Natascha und Valerij waren herzliche Gastgeber, es war ein sehr schöner Abend, der mit reichlich Diskussionen über den Tierschutz wie im Flug verging.

Am Donnerstag ging es gleich früh morgens wieder los. Wladimir wartete schon auf uns. Natascha kennt Wladimir schon lange, er kümmert sich sehr um die Strassenwelpen und versucht, sie irgendwie durchzubringen. Jeden Tag steht er dann auf dem Markt und sucht liebe Menschen für die Kleinen. Aber ob es dann ein Zuhause für immer sein wird, darauf hat niemand eine Antwort:-(((

Ich war sehr überrascht, so eine muntere Schar anzutreffen. Alle Welpen kamen fröhlich auf uns zugelaufen. Wladimir zeigte uns auch eine kleine Garage, dort sind vier wunderschöne Junghunde untergebracht. Hier bat Wladimir uns, die Hunde kastrieren zu lassen, sobald es medizinisch möglich ist. Er wird sie dann wieder auf die Strasse lassen müssen, denn „große“ Hunde will kaum jemand haben. So kann Wladimir nur beruhigt sein, dass die Hündinnen keine Babys bekommen. Gerne sagte ich ihm die Hilfe zu. Auch wird unsere Tierärztin Elena dort regelmäßig vorbei schauen, damit die Kleinen entwurmt werden und alles bekommen, was medizinisch nötig ist.

Die kleine Hündin Liska blieb bei Wladimir, nachdem sie ihre Babys bekam. Sie ist jetzt die Mama der Nation und hält den Haufen kleiner Greenhorns zusammen:-). Und – sie strahlt wirklich eine unglaubliche Ruhe und Geduld aus, eine richtige Mama halt:-)

Ich bedankte mich bei Wladimir für seinen Einsatz, wenigstens ein bisschen Freude den Welpen zu bereiten, eine Hütte mit etwas Lumpenzeugs und jeden Tag ein volles Bäuchlein zu geben. Mehr geht wirklich nicht…

Hier stößt man an seine Grenzen, denn viele tausend Welpen sterben jedes Jahr auf den Strassen, die nicht versorgt werden können. Aber die Menschen dort werden mehr, die sich für die Tiere mit ihren eigenen bescheidenen Mitteln einsetzen, das lässt uns hoffen…

Wladimir freute sich sehr über die Futtersäcke, ich übergab sie ihm mit den besten Wünschen unserer lieben Spender.

Danach fuhren wir zu Oma Efgenija, die den lieben Gulijen betreut. Auf der längeren Fahrt dorthin kamen wir in einen großen Stau. Auf der sich ewig hinziehenden Landstrasse gab es genau eine größere Kreuzung - und was passierte? Vier LKWs hatten sich dort sehr fest umschlungen, das hieß, kilometerlanger Stau – und die knappe Zeit lief uns weg. Natascha beschwerte sich noch bei den Polizisten, die alle Drängler und Rechtsüberholer einfach passieren ließen, somit standen die anderen umso länger im Stau.

Aber alles Fluchen half nichts, Gulijen wollte ich gerne sehen und Oma Efgenija fragen, ob sie nach Gulijens Reise in sein schönes Zuhause in Deutschland einem anderen Hund eine tolle Pflegestelle geben möchte. Ja, Oma Efgenija möchte dann wieder.-))) Da war ich wirklich froh!

Gulijen kam uns sofort am Tor entgegen, aber er überließ Oma Efgenija dann die Begrüßung. Doch seine neugierige Nase wollte er doch an uns schnuppern lassen und so ließ Gulijen sich auf ein kleines Ballspiel mit mir ein. Das machte nicht nur ihm viel Spaß:-)

 

Für Oma Efgenija hatte ich noch zwei schöne Pullover mitgebracht, die mir eine liebe Spenderin für sie mitgab. Oma Efgenija freute sich sehr und sagte stolz, dass kein anderer in der Stadt so schöne Pullobver hätte:-) Und auch ein paar schöne Handcremes und Badeartikel durfte ich im Namen einer lieben Spenderin überreichen.

Ich bedankte mich bei Efgenija für ihre gute Pflege an Gulijen.

Natascha und ich verabschiedeten uns und ich versprach, im nächsten Jahr wiederzukommen. 

 

 

 

Auf dem Rückweg stellten wir erleichtert fest, dass die besagte Kreuzung zwar noch nicht ganz geräumt war, aber der Verkehr lief relativ zügig daran vorbei.

Auf ging es zum Hangar nach Familie Meles.

Dort empfing uns die Rasselbande freudig. Herr Meles begrüßte uns herzlich, wir unterhielten uns ausgiebig über alle Hunde, die in den letzen Monaten hier ein vorübergehendes Zuhause gefunden haben. Alle warten auf das große Glück, eine Familie in Deutschland zu finden.

Der große Spaik, die Ruhe selbst geht von diesem sanften Rüden aus, beeindruckte mich sehr. Er war noch hübscher geworden, ein toller Kerl! Asja und Tasja waren viel zutraulicher geworden, seitdem ich sie im April das letzte Mal sah. Gawrüscha, so ein liebes Schätzchen und der kleine Wurzel zeigte mir sein großes Körbchen, in dem er sich so richtig wohl fühlt.

Herr Meles macht immer einen Ofen an, damit die Wärme sich ein wenig über Nacht hält. Den Hunden geht es dort einfach nur super! Herr Meles bedankte sich auch im Namen seiner Frau Nadia für die tolle Unterstützung, die aus Deutschland kommt. Auch den Strassenhunde, die um den Hangar herum ihre Heimat haben, werden von Familie Meles regelmäßig gefüttert. Wir versprachen, auch weiterhin die Hündinnen kastrieren zu lassen, die wenigstens der Last einer Schwangerschaft so entgehen können.

Danach fuhr Natascha mich noch zu Frau Meles, die dort bei Kukla blieb, da sie erst kürzlich kastriert wurde. Kukla ist ein so hübsches Hundemädchen geworden, wir hoffen sehr, dass auch sie einmal das Glück hat, eine liebe Familie zu finden.

Auch diesmal konnte ich dank einer lieben Spenderin unsere Helfer und Helferinnen zum Abendessen einladen, nicht alle konnten kommen, aber es war trotzdem eine schöne kleine Feier. Leider haben ich da nicht die besten Fotos mitgebracht, aber ein wenig ist noch zu erkennen von der gemütlichen Runde.-).

Angeregt wurde miteinander diskutiert, gefragt, etwas zum Besten gegeben und es wurde viel gelacht. Ich freute mich zu sehen, dass alle miteinander ein kleines Team gebildet hatten. Swetlana, Elena, Galina und Tanja, Tamara und Vanüscha, Walja und Lena bilden eine tolle Einheit. Unser Herr Meles ist oft der Ansprechpartner gewesen, wenn es hieß, die guten Hundehütten zu transportieren oder auch mal ein krankes Tier in die Klinik zu fahren, immer unterstützt von seiner Frau Nadia. Ich freute mich sehr darüber.

Auch hier wurde sich immer wieder bei unseren lieben Spendern bedankt und viele Grüße soll ich mit auf die Reise nehmen.

Ein schöner Abend neigte sich dem Ende, viele gute Eindrücke blieben und die Freude und Liebe, den Tieren zu helfen, konnte ich spüren. Dafür bin ich sehr dankbar.

 

 

Am Freitag Morgen hieß es wieder, verschiedene organisatorische Dinge zu erledigen, die auch zu unserer Arbeit vor Ort gehören.

Vorab packten wir noch unsere gespendeten Geschirre, Halsbänder und Leinen ein, die wir an unsere Helfer verteilen wollten.

 

 

 

Natascha fuhr mit mir zu ihrem langjährigen Anwalt Dimitrov Andrejew. Er wird uns mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es irgendwo Probleme gibt.

Dimitrov setzte ein Schreiben auf, wonach Natascha eine Vollmacht erhielt, für uns vor Ort Entscheidungen vertragsgemäß umzusetzen, die wir vorab besprochen haben. 

Auch betrifft dies die laufende Zusammenarbeit mit dem Vermieter unseres Zwingers. Hier kann Natascha gute Vorarbeit leisten, die wir dann gemeinsam umsetzen können. 

Unser Vertrag für unseren Zwinger haben wir ab Januar 2017 erneut geschlossen mit mehr Möglichkeiten, unseren Hunden zusätzlichen Auslauf zu gewähren. Auch die Strom- und Wasserversorgung wurde geregelt.

Natascha wird unser Zwingerprojekt gut betreuen und uns laufend berichten.

 

Weiter ging es zu Tamara. Sie wartete schon mit ihren vielen Futtertüten auf uns, mit dem Auto konnten wir wieder einige Futterstellen abfahren.

Dort warteten die Kettenhunde, um einmal am Tag von Tamara gekuschelt zu werden. Das Futter – so meint man – ist für diese Hunde in diesen kurzen Momenten zweitrangig. Die Nähe zum Menschen fehlt ihnen so sehr, ihre Augen schauen uns bittend an, so dass man die Zähne zusammenbeißen muss, wenn man sich von diesen wunderbaren Geschöpfen wieder verabschieden muss.

Unsere Jessy, Lambada, Martha und ihre Kumpels haben soviel Sonne im Herzen, sie möchten sie den Menschen schenken – doch die meisten gehen nur wortlos an ihnen vorbei. Der liebe Jacky freute sich so sehr, er wollte uns gar nicht mehr gehen lassen. Nimm mich mit, schien er uns mit jedem Hüpfer sagen zu wollen…

Tamara ging zu jedem Hund, verweilte eine Zeit bei ihm, es ist das einzige, was sie ihren Strassentieren geben kann. Jeder Hund genoß es und während sie danach ihr Futter zu sich nahmen, gingen wir weiter…

Tamara bedankte sich sehr für die wunderbare Unterstützung, die sie mit ihrer Freundin Vanüscha aus Deutschland erhält. Und mir wurde wieder bewusst, dass wir hier so sehr gebraucht werden. Gerade der bevorstehende Winter ist für die Tiere ein wenig erträglicher, wenn sie ein paar Pfund mehr auf den Rippen haben. Mir war klar, hier müssen wir wieder um Hilfen werben.

Eine warme Jacke hatte ich für Tamara auch noch im Gepäck, die sie bei der Arbeit mit ihren Tieren tragen soll. Tamara bedankte sich herzlich und ihre Grüße schickt sie mit. Wir fuhren weiter, Tamara hatte noch einige ihrer Hunde zu versorgen.

 

Und weiter ging es zu unserer Galina und Tanja. Es war jetzt kalt, eine heiße Tasse Tee tat wirklich gut. Natürlich musste ich ausführlich vom kleinen Bim berichten, der nun in Deutschland eine ganz tolle Familie gefunden hat.

Galina und Tanja denken sehr oft an den kleinen Bim, etwas Wehmut lag in ihren Fragen, aber ich konnte Galina und Tanja wirklich beruhigen, dem kleinen Bim geht es bei seiner Freundin Dejka bestens!

Eine kleine Wuschelmaus namens Radka bestimmt nun einen Teil des Tagesablaufs von Galina und Tanja. Sie haben die kleine Maus draussen gefunden, nun wird sie von beiden Frauen gehegt und gepflegt:-)

Galinas Kätzchen durfte ich wieder bestaunen, es sind so schöne Tiere und ich muss bemerken, stolz war ich ganz dolle, denn alle Kätzchen wurden von unseren Spendengeldern kastriert und geimpft. Dadurch konnte Galina auch einige Kätzchen vermitteln, andere zogen nach und wurden ebenfalls versorgt.

 

Für den Winter bereiten Galina und Tanja den Umzug der Kätzchen in den Container vor. Der Container wird mit Strom beheizt und ich versprach den beiden Frauen, dass wir sicherlich wieder mit Spenden für die Heizkosten über den Winter helfen werden.

Draussen liefen schon Gerda, Shusha und Lucy über den Hof, Natascha und ich wurden erst ein mal so richtig angemacht, aber dann waren die Leckerlies doch interessant und jede von den Ladys bekam seinen Teil.

Die drei Hündinnen warten nun schon ein Jahr auf ein Zuhause, wir wollen sie demnächst noch einmal  auf unserer HP vorstellen. Die drei sind wirklich lieb, neugierig und temperamentvoll. Langweilig würde es mit ihnen nicht.:-)

 

Galinas Chef war leider nicht da, aber er brachte zuvor aus seinem Garten leckere Früchte und ließ uns herzlich grüßen. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Auch Galina und Tanja bedankten sich sehr herzlich für die großartige Unterstützung unserer Spender und sie gaben mir für unsere Sponsoren die besten Grüße und Wünsche mit.

Der Tag neigte sich dem Ende zu, Natascha wollte mich zum Hotel bringen, da bekam sie einen Anruf. Schula sollte sofort abgeholt werden. Die Enkelkinder des verstorbenen Hausbesitzers baten uns, Schula abzuholen, da am darauf folgenden Tag das Haus geräumt werden sollte und auch die beiden Hundehütten sollten von uns weggeschafft werden.

Also machten wir uns noch auf den Weg zu Schula. Natascha hatte eine Transportbox im Auto – für Notfälle, sagte sie. Die konnten wir jetzt gut gebrauchen.

Als wir an dem Haus ankamen, warteten schon die Enkelkinder auf uns. Schula hockte allein an der Kette, Mariechen war nicht da:-(. Die Enkelkinder wollten alles genau wissen, wohin wir Schula bringen würden. Im Laufe des Gesprächs zeigten sie immer mehr Interesse an unserer Arbeit, Natascha stellte mich kurz vor und es wurde ein langes, intensives Gespräch, was ich natürlich nicht verstand….  Meine Geduld wurde jedoch belohnt, denn wir bekamen Schula mit und Mariechen sollte ein paar Tage später folgen (was auch geschah!:-))).

Natascha rief Walja und Lena an, sie sollten noch einmal zu unserem Zwinger kommen und den kleinen Raum für Schula vorbereiten. Es war mittlerweile spät abends, aber die beiden Frauen kamen sofort. Unsere Hunde waren natürlich nicht so entspannt und bellten mächtig, aber nach kurzer Zeit herrschte Ruhe, Schula hatte ihr warmes Bettchen, eine Schüssel mit Futter und Wasser und wir konnten ihr versprechen, dass in ein paar Tagen ihr Mariechen wieder zu ihr kommen würde.

Herr Meles war so lieb und holte am anderen Tag sofort die Hütten ab. 

Wir waren an diesem Abend kaputt, aber glücklich!!!

 

Am Samstag morgen wollte ich noch kurz zu Swetlanas Hunden, Sara wollte ich besonders gerne sehen.

Viele Hunde aus dem Rudel waren nicht da, aber zum Beispiel lernte ich die Mama von unserer Kukla kennen.

Das ist die Hündin, die irgendwo ihre Welpen zur Welt bringt und keiner weiß wo. Kukla brachte sie damals einfach mit zum Rudel von Swetlana, warum, das wissen wir nicht.

Die alte Hundedame Sara lugte nur kurz aus ihrer Garage, es war wohl noch zu früh für die Damen:-)

Aber es geht Sara wirklich gut. Swetlana hatte sich im Sommer arge Sorgen gemacht, aber Sara bekam alle Hilfe und sie ist wirklich fit.

Ich verabschiedete mich von den Hunden, Swetlana war leider nicht da, sie musste zu einer Verwandten. Aber ich war froh, wenigstens einige der Hunde so gut genährt gesehen zu haben. Hier danke ich den Spendern, die regelmäßig das Futtergeld für Swetlanas Hunde senden. 

Vor meiner Abreise musste ich aber noch unbedingt Mania und Schuzca besuchen.

Elena wartete schon auf uns.

Schuzca wird bald nach Deutschland zu einer lieben Familie reisen. Ob die Maus schon t etwas ahnt? Sie guckte mich immer ein bisschen verstohlen an:-)

Mania geht es auch sehr gut. Sie hat das Sagen in der Hundefamilie. Kaschtanka, die gerade „on tour“ war, kommt jeden Abend zum Schlafen in Elenas Wohnung. Elena sagte, dass Kaschtanka eine kleine Decke im Wohnzimmer hat, da muss sie auch sofort drauf und Mania passt auf, dass sie bis zum Morgen ihren Platz nicht verlässt:-) Ja, so sind sie, die ukrainischen Mädels:-)

Ich übergab noch einen Kartengruß an Elena von Schuzcas zukünftiger Familie und dann hieß es auch schon Abschied nehmen.

Meine Reise ging zu Ende, viele neue Eindrücke konnte ich mitnehmen, die Anlass geben, hier weiter zu helfen. Unsere Helfer sind jeden Tag bemüht, für ihre Tiere das richtige zu tun. Unsere Spenden helfen sehr, sei es medizinisches Material für unseren Tierarzt Andrei, der sich diesmal wieder sehr über die mitgebrachten Sachen gefreut hatte! Er sagt immer wieder, dass er so gute Materialien in der Ukraine leider nicht bekommen kann. Einen lieben Gruß soll ich an unsere nette Spenderin schicken.

Alle Frauen und die Familie Meles mit Tochter Lyudmila, die immer fleißig die Fotos zu mir schickt, alle bedanken sich herzlich für die Hilfen, die wir ihnen und ihren Tieren zukommen lassen.

Ich freue mich, dass ich wieder allen Helfern Spenden mitbringen konnte und freue mich auf den nächsten Besuch in Chmelnitzky.

 

Marlis Kugland

 

Ukraine-Fahrt vom 26.04. - 01.05.2016

 

Am 26. April war es endlich soweit. Wir (Marlis, Christiane und ich) machten uns auf den Weg in die Ukraine zu unseren Hunden, Freunden und Helfern. Für mich war es der erste Aufenthalt in diesem Land und was soll ich sagen…das Land, die Menschen und deren Lebensweise haben mich zutiefst beindruckt. Aber davon berichte ich später.

Nach einer langen, aber gut verlaufenden Busfahrt kamen wir am Mittwoch Mittag wohlbehalten in der Ukraine an und wurden dort von Efgenij und Natascha herzlich empfangen. 

Nach einer kurzen Verschnaufpause fuhren wir zu Familie Meles, die uns zum Essen eingeladen hatten. Wir wurden sehr herzlich empfangen als würden wir uns schon immer kennen. Im Hof wurden wir von den Hunden Spaik, Gawrüschna, Asja, Tasja, Mascha,  Barbos und Lasska empfangen. Die Wunden von Spaik sind gut verheilt und er ist ein fröhlicher und unkomplizierter Hund, der Streicheleinheiten über alles genießt.

 

 

Nach vielen Streicheleinheiten, die auch die anderen Hunde einforderten,  servierte uns die Familie in der Werkstatt leckere Grillspieße und allerlei Köstlichkeiten. Natürlich waren die Hunde Thema Nummer 1 während des Essens. Die Herzlichkeit, Unkompliziertheit und die Liebe zu den Tieren faszinierte mich sehr. Glückliche Hunde wuselten während des Essens um uns herum. Es machte einfach nur Freude.

 

 

Im Anschluss fuhren wir noch zu Barbos, der bei Familie Meles im Hof des Mietshauses wohnt. Barbos kam sofort freudig zu Herrn Meles gelaufen, wollte sich jedoch von anderen Personen nicht streicheln lassen, da zog er sich zurück. Wir konnten sehen, dass es Barbos gut geht. Er ist ein sehr ruhiger und ausgeglichener Hund, vielleicht wird eines Tages jemand auf ihn aufmerksam und schenkt ihm ein Zuhause, das er so sehr verdient hat…

 

 

Viel zu schnell verging die Zeit und wir mussten weiter. Wir besuchten anschließend unsere Kukla auf ihrer Pflegestelle. Das kleine Mädchen hat sich prächtig entwickelt und empfing uns fröhlich. Kukla ist eine fröhliche Junghündin deren Gute-Laune jeden ansteckt.

 

 

Nach diesem Besuch neigte sich der erste Tag dem Ende zu und wir fielen glücklich und erschöpft in unsere Betten.

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Tag 2

Am folgenden Tag besuchten wir Valentina, Walja und unsere Hunde. Wir wurden freudig von den Hunden begrüßt. Rada, das hübsche Mädchen über deren unschöne Vergangenheit wir bereits berichteten, wünscht sich so sehr ein Zuhause. Die Hündin ist wunderschön, mit einem ganz feinen Wesen und einer sehr sanften Art.

 

 

Mona, unsere kleine Hündin aus schlechter Haltung, sie muss es noch lernen, dass nicht alle Menschen böse sind. Hier suchen wir ein geduldiges und hundeerfahrenes Zuhause bei lieben Menschen, die ihr all die Liebe geben, die sie braucht um eine glückliche Hündin zu werden.

 

 

Zosia und Lola, diese beiden schönen Hündinnen, passen Dank ihrer Größe in jedes Zuhause. Die beiden sind einfach nur lieb und suchen eine eigene Familie.

 

 

Asa, unser wunderschönes schwarzes Mädchen, hat sich prächtig entwickelt. Sie ist überall dabei und möchte nichts verpassen. Sie liebt Streicheleinheiten und würde sich freuen, wenn sie bald all ihre Liebe ihren eigenen Menschen schenken dürfte.

 

 

Aber auch unsere Lora, Simona und Cherie genossen unsere Streicheleinheiten.

 

 

Die komplette Anlage ist in einem TOP-Zustand, hier unser besonderer Dank an Valentina, Walja und Efgenij. Ihr macht einen tollen Job!

 

 

Nach dem Besuch bei Valentina trafen wir uns mit Tamara. Sie versorgt zusammen mit Vanüscha sehr viele Straßenhunde. Zur Fütterung der Tiere ist sie täglich 5!!! Stunden unterwegs. Täglich schleppt sie 20 Kilo Futter und auch Wasser zu den Hunden! Alle Hunde freuen sich und kommen aus ihren Verstecken, wenn Tamara mit Futter eintrifft.

 

 

Auch einige unserer gespendeten Hütten konnten wir sehen, jedoch brauchen noch mehrere Hunde eine solche Hütte. Die alte, blinde 12-jährige Hündin, lebt in einer unisolierten Hütte. Das möchten wir so schnell wie möglich ändern, damit die Hündin im nächsten Winter nicht frieren muss.

 

Die Hunde sind durchweg in einem sehr guten Ernährungszustand. Danke Tamara und Vanüscha, dass ihr alle Tiere so gut über den Winter gebracht habt.

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Danach lernten wir unsere Latka kennen und waren sofort verzaubert von ihrem unkomplizierten und fröhlichen Wesen. Für Latka suchen wir auch ein Zuhause. Eine umfassende Beschreibung der Hündin folgt in Kürze.

 

Unterwegs trafen wir Frau Anna mit unserer Ljalja. Die Border-Mix Hündin ist ein wunderschönes und liebes Mädchen. Auch Rabuschka und Linda durften wir kennenlernen. Mit vielen Eindrücken verabschiedeten wir uns anschließend von Tamara, denn wir wollten unsere Swetlana noch besuchen.

 

 

Swetlana empfing uns sehr herzlich und wir lernten Bienchen und Knopa kennen. Bienchen konnte nicht genug Streicheleinheiten von Natascha bekommen und wollte unentwegt spielen. Auch für diese beiden Hündinnen suchen wir noch ein Zuhause. Das Rudel von Swetlana hielt gebührend Abstand zu uns, aber wir konnten sehen, dass alle Hunde sehr gut genährt und gepflegt sind. Hier ein besonderer Dank an unsere Swetlana, die diese Hunde so gut versorgt und ihnen ihre Liebe zukommen lässt.

 

 

Nach einem guten Essen bei Natascha und dem Kopf voller positiver Gedanken verabschiedeten wir uns.

 

 

Am Abend trafen wir uns mit all unseren Helfern zum Essen. Viele Geschichten wurden zum Besten gegeben, es war eine sehr heitere und ausgelassene Stimmung.

 

 

Tag 3

 

Am dritten Tag besuchten uns morgens unsere Belka mit Elena. Belka hat sich super entwickelt. Schön, zu sehen wie gut es Belka geht.

 

 

Anschließend fuhr uns Efgenij zu unserem Gulijen und Oma Efgenia. Nach einer längeren Fahrt über die holprigen unkrainischen  Straßen wurden wir herzlich von Efgenia und Gulijen empfangen. Hier ein paar Bilder von Gulijen, die für sich selbst sprechen.

 

 

Im Anschluss an unseren Besuch bei unserer Oma Efgenia lernten wir Frau Natalie kennen, sie versorgt in einem kleinen geschützten Hinterhof 2 kleine Hunden und auch Katzen. Der Besitzer der Tiere ist verstorben und so nahm sich Frau Natalie dieser Tiere an. Wir versprachen ihr, sie mit Futter für die Tiere zu unterstützen und auch für ordentliche Hütten zu sorgen. Hier bitten wir um Ihre Unterstützung. Auch baten wir die Tiere kastrieren zu lassen.

 

 

Danach besuchten wir kurz unsere Tierärzte Andrej und Elena in der Tierklinik.

 

 

Nachmittags waren wir mit Galina und Tanja verabredet. Die 3 Junghunde – die Welpen aus dem Reisebericht Oktober 2015 -  und auch Bim empfingen uns freudig auf dem Gelände. Die positive Laune der Hunde war einfach nur ansteckend. Die 3 kleinen Hündinnen stellen wir in Kürze vor. 

Anschließend durften wir das neu ausgestattete Katzenhaus bewundern. Alle Katzen sind sehr gepflegt und fühlen sich rundherum wohl. Galina und Tanja leisten hier eine hervorragende Arbeit!

 

 

Am Abend trafen wir uns zum Essen mit unserem Ärzteteam. Es war ein sehr gemütlicher Abend und ein reger Austausch.

 

 

Tag der Abreise

 

Am Tag der Abreise besuchten wir morgens noch unsere Mania bei Elena, Mania geht es soweit gut und sie freute sich sehr über die vielen Streicheleinheiten. Elena bat uns, zwei Hündinnen zu besuchen, die sie seit Jahren pflegt. Das taten wir gerne und waren beeindruckt, wie gut auch diese Tiere aussahen und dabei total unkompliziert und fröhlich wirken.

 

 

Gegen 16 Uhr wurden wir am Bahnhof von Familie Meles  und unserer Lasska verabschiedet und fuhren zurück nach Deutschland.

 

 

Nachdem sich meine Eindrücke ein paar Tage gesetzt haben möchte ich hier an diese Stelle meine persönliche Meinung und meine Eindrücke niederschreiben. Wir sind zwar nur ein kleines Projekt aber wir haben in dieser kurzen Zeit, wie ich finde, vieles bewirkt.

Ich habe so viele wertvolle und einzigartige Menschen kennengelernt. Menschen wie z.B.: unsere Oma Efgenia, Swetlana, Familie Meles und alle anderen. Diesen Menschen gilt mein besonderer Dank und meine Anerkennung. Sie alle leben in einfachsten Verhältnissen und sind dabei glücklich. Für viele Menschen in unserer westlichen Konsumgesellschaft wäre es unvorstellbar so zu leben und dabei glücklich zu sein und nicht zu vergessen, dabei das Leid der Tiere zu sehen und zu lindern. Zutiefst beeindruckt und um viele wertvolle Erfahrungen reicher, bedanke ich mich auch bei Natascha, die eine unglaublich gute Arbeit vor Ort leistet und unermüdlich jeden Tag für Mensch und Tier da ist.

Danke auch an Efgenij, der uns all die Tage als Fahrer zur Verfügung gestanden ist. Ich lernte in ihm einen jungen Mann kennen, der all diese Tiere liebt und die Tiere lieben ihn auch.

Und last but not least ein großes Dankeschön an meine Freundin Marlis, die hier in Deutschland unermüdlich an dem Wachsen des Projektes arbeitet. Nur wer sie kennt, weiß, wieviel Zeit sie in dieses wunderbare Projekt steckt.

 

Eure Lisa Schmidt

 

Anmerkung: Die Abendessen für unsere Helfer und Freunde wurden wie bereits im Oktober 2015 von einer lieben Unterstützerin gesponsert. Die kompletten Reisekosten wurden von uns privat finanziert, ebenso alle Präsente, die wir übergeben konnten.

 

24. März 2016 – ein tolles Wochenende bei Marta und Eik

 

Am letzten Wochenende war es endlich soweit. Marta und Eik – unsere beiden Hübschen, durfte ich besuchen. Andrea und Norbert hießen mich mit ihrer Daja, Scully, Robert, dem kleinen Pino und der Flitzpiepe Marta herzlich willkommen und ich wurde drei Tage lang so richtig verwöhnt:-)

Ja – Martas Frauchen hatte nie übertrieben, wenn wir telefonierten – Marta (jetzt Sydney genannt) - hat wirklich eine Beschleunigung drauf wie eine Rakete:-))) Einfach nur Lebensfreude pur! Sie hält wirklich jeden auf Trab, animiert zum Spielen und Toben mit einer unermüdlichen Ausdauer. Wobei sie dann ab und an von Daja gemäßigt wird, denn manchmal vergisst Marta halt, dass die anderen auch mal eine Pause benötigen.

Aber sie ist dabei so herzlich und immer gut gelaunt! Marta ist in ihrer Familie nicht mehr wegzudenken. Wir schmunzelten über die Worte, die uns Valentina einmal schrieb, als Marta in Deutschland ankam: es ist hier so langweilig geworden ohne Marta… Nun, jetzt gibt es dafür in ihrer Familie keine Langeweile mehr:-) Marta wird geliebt, das weiß sie auch, ob bei Frauchen die Leckerchen holen oder mit Herrchen auf der Couch einen Fernsehabend genießen – alles ist einfach nur schön:-)

 

Auch Eiks Familie hieß mich willkommen. Ich war gespannt auf Eik, denn im Oktober letzten Jahres hatte ich ihn in der Ukraine gesehen. Und ich wurde wirklich positiv überrascht! Ein wunderschöner Eik erwartete mich, zwar erst einmal etwas zögerlich, dann aber immer neugieriger:-) Er ist ein wirklich toller Bursche und hat mit seiner Familie das große Los gezogen:-) Julian ist sein bester Freund, Eik liebt die Spaziergänge und läuft auch ohne Leine super. Nie würde er sich mehr als ein paar Meter von Julian entfernen, stets hat er sein Herrchen im Auge. Ja, lieber Eik, man hat Dir die Zeit gegeben, um anzukommen. Dafür bedanken wir uns sehr bei Deiner Familie!

 

Marta und Eik – Ihr habt uns allen wieder einmal gezeigt, dass sich alle Mühe der Welt lohnt, um Euch und Eure Kumpels, die noch da draussen sind, zu kämpfen!

Wir danken Euren lieben Familien und unseren treuen Unterstützern, die Euch ein neues, schönes Leben ermöglicht haben.

 

Herzlichen Dank an die tollen Menschen, die mich so nett empfangen haben, ihrer weiteren Einladung komme ich mit Freuden nach!

 

Marlis Kugland

 

 

 

 

Wenn 2 eine Reise tun….:-)))))

 

Unsere Lisa und der kleine Ricky haben sich auf die Reise nach Deutschland begeben. Sie wurden von ihren Familien sehnlichst erwartet.

Hier möchten wir die Bilder sprechen lassen. Wir sind sehr glücklich, dass die beiden ein schönes Zuhause in Deutschland gefunden haben.

 

 

 

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